Industrieservice - Reha-Dienstleistungen
Der Industrieservice in Zahlen17 Arbeitsgruppen mit insgesamt 225 Plätzen
Ihr Ansprechpartner
für Informationen und Aufnahme von Menschen mit geistiger und psychischer Behinderung:
Anke Everskemper
Telefon: 02 21/3 79 54 9–699
E-Mail: everskemper@caritas-werkstaetten-koeln.de
Viel mehr als nur ArbeitIm Industrieservice sind Arbeit und Förderung eng verknüpft: Die regelmäßig aktualisierten Förderpläne, in denen teilweise das arbeitsdiagnostische MELBA-System zur Anwendung kommt, werden gemeinsam mit den Beschäftigten entwickelt. Sie beinhalten nicht nur rein arbeitsbezogene Lernziele und unterstützende Maßnahmen, sondern auch die begleitenden Angebote. So können die Beschäftigten je nach persönlichen Interessen zum Beispiel Sport, Weiterbildung oder Sprachtherapie nutzen.
Bei all dem legen wir viel Wert auf Spaß und Freude an der Arbeit und das menschliche Miteinander: Gruppenausflüge, Geburtstagsfeiern, Freizeitangebote, Feste – das gehört bei den Caritas Werkstätten Köln einfach dazu.
Verpacken, sortieren, montieren –
für jeden das Passende
Im Industrieservice der Caritas Werkstätten Köln gibt es viele Aufgaben. Werner Bausch, der seit fünf Jahren hier beschäftigt ist, weiß das genau: „Wir falten zum Beispiel Verpackungskartons, füllen die Kugeln in Kugellager oder montieren elektrische Bauteile für Aufzüge. Die bestehen ja aus mehreren Teilen und funktionieren nur, wenn alles richtig zusammengebaut ist“.
Werner Bausch hat Freude an seiner Arbeit, ob er nun montiert, faltet,
sortiert oder kontrolliert. Besonders gefällt dem 42-Jährigen,
dass die Gruppenleiter die Aufgaben so verteilen, dass jeder aktiv
mitmachen kann. „Was der eine nicht kann, kann eben der andere.
Das klappt richtig gut.“ Die Arbeitsgruppen werden je nach Auftrag
und benötigten Fähigkeiten auch schon mal anders zusammengestellt.
„Ist doch spannend, nicht immer mit den gleichen Leuten
zusammen zu sein“, findet Werner Bausch, der mit seinen
Kollegen prima auskommt.Dazu zählt auch Hans Meister, der in der Disposition des Industrieservice arbeitet. „Ich darf den Stapler fahren“, darauf ist er besonders stolz, „damit helfe ich beim Be- und Entladen der LKWs und bringe Paletten mit Materialien von einem Arbeitsbereich in den nächsten.“ Doch Hans Meister hat nicht nur Staplerfahren gelernt, er hat auch Erfahrung im Umgang mit speziellen Maschinen wie der Papierpresse und dem Stretchautomat.
Wie viel Geld Hans Meister und Werner Bausch für ihre Arbeit bekommen, wird durch das werkstatteigene Entgeltsystem geregelt. Weitere Vereinbarungen, wie die Arbeitszeiten und der Urlaubsanspruch, stehen in der Werkstattordnung und im Werkstattvertrag.








