Ausgelagerte Arbeitsplätze
Menschen mit Behinderung möchten an der Gesellschaft intensiver teilhaben und daher bei der Arbeit nicht nur unter sich sein, sondern auch in Kontakt mit Nichtbehinderten stehen. Die Caritas Werkstätten Köln engagieren sich mit verschiedenen Projekten für die Integration von Menschen mit Behinderung in den Arbeitsmarkt.Ausgelagerte Arbeitsplätze erweitern das differenzierte Arbeitsangebot der Caritas Werkstätten Köln um einen wichtigen Baustein.
Betriebsintegrierte Arbeitsgruppen bieten den Menschen mit Behinderung einen arbeitsmarktnahen Arbeitsplatz unter der weiteren Betreuung und Verantwortung der Werkstatt. Dies führt zu einer höheren Zufriedenheit mit der Arbeit bei den Menschen mit Behinderung, es erhöht die Entwicklungsmöglichkeiten durch die Anforderungen in einem „normalen“ Betrieb und vielfältigen Kontakte mit nichtbehinderten MitarbeiterInnen.
Ausgelagerte Arbeitsplätze können im weiteren Verlauf sowohl als Übergang in den allgemeinen Arbeitsmarkt führen, als auch unbefristet als ausgelagerter Arbeitsplatz der Werkstätten fortbestehen.
Der Beschäftigte kann seine Fähigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt unter Beweis stellen und individuell nach seinen beruflichen Qualifikationen und Fähigkeiten in verschiedenen Arbeitsfeldern eingesetzt werden wie z.B.:
• Einfache Bürotätigkeiten/ Bibliothekardienste/Botengänge
• Pforten- und Empfangstätigkeit
• Helfertätigkeit in sozialen Einrichtungen (Altenheim, Kindergarten)
• Helfertätigkeit im Umgang mit Tieren (Reitstall, Tierpark)
• Küche und Hauswirtschaftsbereich (Altenheime, Gastronomie)
• Wäschereiservice (Altenheime)
• Lager/Verpackung
• Grünbereich (Friedhofsgärtnerei, Grünanlagen)
• Helfertätigkeit Warenauslieferung (Brauerei, Getränkehandel)
• Wagenpflege/ Reifendienst
Die Caritas Werkstätten organisieren die Praktikumsstellen, qualifizieren und beraten den Beschäftigungsgeber, Eltern und Betreuer über Möglichkeiten und Chancen für Beschäftigte und Unternehmen. Die Betreuung vor Ort und die Entlohnung der Beschäftigten bleibt in der Verantwortung der Werkstätten und wird in einer Beschäftigungsvereinbarung entsprechend geregelt.
Beide Seiten profitieren von den ausgelagerten Arbeitsplätzen, der Mensch mit Behinderung wird gefordert, entwickelt sich weiter, für das Unternehmen, das die Teilhabe für Menschen mit Behinderung am allgemeinen Arbeitsmarkt ermöglicht, ist diese Form der Beschäftigung auch ökonomisch interessant.
Wenn Sie
• sich über die Möglichkeit eines Außenarbeitsplatzes beraten lassen möchten,
• die Begleitung durch die Werkstatt während des Beschäftigungsverhältnisses oder Praktikums wünschen,
• als Arbeitgeber einen Menschen mit Behinderung bei sich beschäftigen möchten,
• mehr Informationen benötigen,
dann wenden Sie sich bitte an:
Caritas Werkstätten Köln
Frohnhofstr.41
50827 Köln
Telefon 0221/59701-0
Fax 0221/ 59701-75
E-Mail: frohnhof@caritas-werkstaetten-koeln.de
Ihre Ansprechpartnerinnen:
Helga Schlösser
Integrationscoach
Telefon 0221/ 59701-32
E-Mail: helga.schlösser@caritas-koeln.de
Simone Schmelnik
Sozialer Dienst /Integrationscoach
Telefon 0221/ 59701-28
E-Mail: simone.schmelnik@caritas-koeln.de









