Arbeitsbereich mit besonderer Betreuung
Ihre Ansprechpartner
Caritas Werkstätten Köln/Gut Frohnhof
Birgit Achenbach-Söller
Telefon: 02 21/ 5 97 01–29
E-Mail: achenbach@caritas-werkstaetten-koeln.de
Caritas Werkstätten Köln/Clara-Fey-Haus
Norbert Pollklesener
Telefon: 02 21/ 9 85 77–22
E-Mail: pollklesener@caritas-werkstaetten-koeln.de
Individuelle Förderung im MittelpunktIn den Caritas Werkstätten Köln wird jeder Beschäftigte nur so weit es ihm möglich ist in den Arbeitsalltag eingebunden. Schließlich ist die Arbeit bei uns nicht Selbstzweck, sondern ein wichtiges Instrument in der Betreuung und Förderung von Menschen mit Behinderung. Menschen mit schweren Behinderungen, die nicht in unseren regulären Arbeitsgruppen betreut werden können, bieten wir deshalb einen besonders angepassten Arbeitsbereich mit unterschiedlichen pädagogischen Schwerpunkten und verschieden ausgeprägten Betreuungsfunktionen.
Im Arbeitsbereich mit besonderer Betreuung (AmbB) wird die Förderung noch intensiver auf die individuellen Bedürfnisse des Einzelnen abgestimmt. Dementsprechend arbeitet unser pädagogisches Fachpersonal hier mit kleineren Gruppen und einem erhöhten Personalschlüssel. Durch die unterschiedliche Gewichtung von lebenspraktischer Förderung, pflegerischen Elementen und arbeitspädagogischer Betreuung stellen wir sicher, dass niemand überoder unterfordert wird. Anhand der durchgeführten Förderdokumentation sind die Entwicklungsschritte nachvollziehbar.
Begleitende Angebote wie Weiterbildung, Sportpädagogik und kreatives Gestalten nehmen im AmbB einen zeitlich größeren Rahmen ein. Durch Entspannung im Snoezelenraum oder Bällchenbad können die Beschäftigten zudem einen bewussten Gegensatz zur Arbeit erfahren.
Unsere Gruppen im AmbB im Überblick
- Arbeitsgruppen mit besonderer Betreuung
- Fördergruppe
- Intensivfördergruppe
- Gruppen für Menschen mit Schwermehrfachbehinderung
Arbeitsgruppe mit besonderer Betreuung
6 Arbeitsgruppen mit insgesamt 60 Plätzen
Der arbeitspädagogische Aspekt hat hier Vorrang. Es wird unter geringerem Zeitdruck und nach noch intensiverer Anleitung gearbeitet als in den regulären Arbeitsgruppen. Darüber hinaus stehen dieser Gruppe auch lebenspraktische und gestalterisch-kreative Angebote zur Verfügung.
Fördergruppe1 Arbeitsgruppe mit 10 Plätzen
Die Fördergruppe versteht sich als Bindeglied zwischen den Gruppen für Menschen mit Schwermehrfachbehinderung und den Gruppen mit besonderer Betreuung. Es werden kleinere Aufträge aus der Industrie übernommen, die ohne Zeitdruck erledigt werden, zum Beispiel Schrauben abzählen und verpacken. Daneben stehen hier die lebenspraktischen und gestalterisch-kreativen Maßnahmen mit im Vordergrund. Zusätzlich werden Entspannungstechniken im Snoezelenraum oder im Bällchenbad angeboten.
Intensivfördergruppe
1 Arbeitsgruppe mit 10 Plätzen
Hier bieten wir die Möglichkeit, mit intensiver Betreuung an Verhaltensauffälligkeiten zu arbeiten, um den Beschäftigten längerfristig die Aufnahme in eine Arbeitsgruppe zu ermöglichen. Kleinere Aufträge werden von der Intensivfördergruppe ohne Zeitdruck übernommen, um den Tagesablauf zu strukturieren. Arbeitspädagogische, gestalterisch-kreative und lebenspraktische Angebote helfen bei der Erweiterung vorhandener sowie bei der Förderung neuer Fähigkeiten. Darüber hinaus wird der Bearbeitung von Konflikten die notwendige Wichtigkeit eingeräumt.
Gruppe für Menschen mit Schwermehrfachbehinderung
4 Arbeitsgruppen mit insgesamt 24 Plätzen
Um ein Höchstmaß an Selbstständigkeit zu ermöglichen, steht in dieser Gruppe die pflegerische und lebenspraktische Unterstützung im Vordergrund. Ergänzend findet im Rahmen arbeitspädagogischer Maßnahmen eine Heranführung an die Arbeit statt, alternativ werden kreativ-gestalterische Angebote durchgeführt. Speziell ausgestattete Pflegeräume unterstützen die maximale Selbstständigkeit der Beschäftigten und erleichtern die pädagogische Betreuung und Pflege.
Unsere Räumlichkeiten im AmbB
- Gruppenräume
- Snoezelenräume
- Bällchenbad
- Kreativräume
- Ruheräume
- Küchen
- Pflegeräume
Jeder so, wie er kannWeil jeder Mensch – ob mit oder ohne Behinderung – andere Fähigkeiten und seine ganz eigenen Schwierigkeiten im Alltag hat, gibt es bei den Caritas Werkstätten Köln den Arbeitsbereich mit besonderer Betreuung (AmbB). Hier ist auch Marianne Seger untergebracht. Ihr Tag in der Werkstatt beginnt mit der Frühstücksübung. Bei den gemeinsamen Mahlzeiten übt sie alltägliche, aber wichtige Dinge und lernt so auch die Grundregeln des Gemeinschaftslebens.
Marianne Seger arbeitet auch ein wenig. Leichte Sachen wie Schrauben sortieren kann sie ganz gut. Eine Vorrichtung unterstützt sie dabei, die Arbeit korrekt auszuführen. Die Gruppenleiter erklären ihr ganz genau, wie sie was tun muss. Sie wissen immer, wie sie Marianne Seger unterstützen können und helfen ihr auch, mal etwas Neues auszuprobieren.
Wenn es ihr doch einmal zu viel wird oder es ihr nicht gut geht, zieht Marianne Seger sich in den Ruheraum zurück. Oder in den Snoezelenraum, den sie regelmäßig besuchen kann. Die farbigen Wassersäulen, das gedämpfte Licht und die weichen Liegen helfen ihr sofort dabei, sich zu entspannen.
Wie viel Geld Marianne Seger für ihre Arbeit bekommt, wird durch das werkstatteigene Entgeltsystem geregelt. Weitere Vereinbarungen, wie die Arbeitszeiten und der Urlaubsanspruch, stehen in der Werkstattordnung und im Werkstattvertrag.








